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Gute Gründe gegen die Bebauung am und im Mauerpark

Wir meinen, dass es viele gute Gründe gibt, diesen Planungen zu widersprechen:

 

Nördliches Baufeld

(nördlich des Gleimtunnels)

Wir halten die Schaffung weiterer Wohnbaupotentiale (ca. 60.000 m² Bruttogeschossfläche) in der sehr dicht besiedelten Innenstadt im Sinne einer gesunden und nachhaltigen Stadtentwicklung für kontraproduktiv. Die öffentliche Infrastruktur, Straßen und Grünflächen, Kitas und Schulen in den umliegenden Wohnquartieren ist stark belastet, teilweise überlastet. Wir widersprechen der Planung eines zusätzlichen, neuen Wohnquartiers, die die unverträgliche Verdichtung im Stadtgebiet erheblich erhöhen würde.

Wir halten die Planung für rücksichtslos, die in der unmittelbaren Nähe zum Kinderbauernhof, zum Spielplatz und zum Kletterfelsen mehrgeschossige Wohnhäuser (bis zu 7 Etagen) vorsieht. Nähe und Höhe der geplanten Wohnbebauung schaffen Konfliktpotentiale mit diesen Nutzungen. Wir widersprechen der Ignoranz einer Planung, die solche voraussehbaren Konflikte entstehen lässt.

Wir wollen, dass – analog zur Landesplanung, die eine Verbindung zum Humboldthain durch öffentliche Grünflächen als Ziel im öffentlichen Interesse definiert – keine massive Wohnbebauung dieses Areals den Mauerpark von angrenzenden Grünanlagen abschneidet. Wir widersprechen der Abweichung von den nachhaltigen Zielen der Landesplanung.

Wir wollen keine planungsrechtliche Grundlage, die eine Errichtung von 6- bis 7geschossigen Wohnhäusern ermöglicht. Angesichts des erheblichen Geländeversprungs würden sie die im Westen und Osten anschließenden Wohnbauten überragen. Die absoluten Höhen (über NN) der Nachbarschaft sollten im Falle einer Bebauung absolut maßgebend sein. Wir widersprechen der Planung, die diese massive Quantität der Bebauung vorsieht.