
Wir, die Peaceful Streetfighters, sind überall in Berlin-Mitte politisch aktiv, egal ob im Wedding, in Tiergaten oder in (Alt-)Mitte.
Wir sind junge, politisch interessierte Berliner im Alter zwischen 16 - 35 Jahre, die sich für eine gerechtere, soziale und friedliche Gesellschaft engagieren. Für uns ist politische Arbeit nicht immer bitterer Ernst, sondern wir versuchen durch kreative und alternative Öffentlichkeitsarbeit unseren Mitbürgern linke Politik näher zu bringen.
Die Gruppe organisiert politische Bildungsveranstaltungen, beteiligt sich redaktionell an der Bezirkszeitung "Mittendrin" und bereitet Jugendliche mit Migrationshintergrund auf die MSA - Prüfung vor. Demos in Bündnissen und kreative Aktionen gehören genauso dazu wie das innerparteiliche Einmischen in aktuelle Politik. Doch auch für "einfache Basisarbeit" wie Stände betreuen und Plakatieren sind wir uns nicht zu schade.
Natürlich kommt der Spass dabei nicht zu kurz - Parties, Sport oder einfach nur gemeinsame Abende sind ebenso ein Teil guter Parteiarbeit .
Die Auswertung des Wahlkampfes, der Wahlergebnisse sowie daraus resultierende Zielsetzungen der Streetfigther sind hier nach zu lesen. weiter
Am jährlichen Pfingsttreffen der Linken vom 25. - 28. Mai 2012 am Werbellinensee nahe Eberswalde nehmen auch traditionell die Streetfighter teil. Neben der Möglichkeit sich kulturell und politisch zu bilden, kann man im Camp bei... mehr
Am ersten Donnerstag im Monat treffen sich die Streetfighter um 19.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz. Wir besprechen die aktuelle Situation und planen künftige Aktionen der Gruppe.
Tagesordnung:
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14.05.2012
Mit einem Sternmarsch in der Berliner City realisierte die lokale Occupy-Bewegung zum Jahrestag der spanischen Besetzungsaktionen im öffentlichen Raum die Teilnahme Berlins an der weltweiten Aktion.
Zwar kommt jeder Demonstrationsteilnehmer traditionell für sein persönliches politisches Anliegen zu einer Occupy-Veranstaltung, trotzdem vereinigen die Forderungen nach „echter Demokratie“ und einem „solidarischen Wirtschafts- und Geldsystem“ alle Aktivisten. Angesichts der schwindenden Demokratie in der Eurokrise und der ungerechten Lastenverteilung bei den verzweifelten Versuchen der Bundesregierung den Finanzmarkt zu stabilisieren, zogen auch die Peaceful Streetfighter auf die Straße. „Es kommt nicht allein darauf an, Occupy bei ihrer Kritik am Politik- und Wirtschaftssystem zu unterstützen. Hier haben wir, die sich in den etablierten Strukturen, wie einer Partei politisches engagieren, die Möglichkeit, in Kontakt mit den Occupy-Aktivisten zu treten, um einen Eindruck von ihren Gesellschaftsvorstellungen zu erhalten. Dies ist ein Ansatzpunkt, wenn wir dem Vertrauensverlust in Politik entgegentreten wollen.“ meint Christian, Sprecher der Streetfighter.
Die Occupy-Bewegung hat vor mindestens zwei Wochen einen „Marktplatz der Ideen“ am Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz abzuhalten. Eine Chance sich neue Beteiligungsformen zu erschließen.
07.04.2012

Die zunehmende Konzentration der materiellen Ressourcen in den Händen weniger Bevölkerungsteile hierzulande war für die Bundestagsabgeordneten Caren Lay und Katja Kipping Anlass für eine Aufklärungsaktion. Auf dem Alexanderplatz galt es Flyer, welche die ungerechte Verteilung des Reichtums unserer Gesellschaft versinnbildlichen, an Passantinnen und Passanten zu verteilen.
Als Unterstützung aus dem Bezirk war unter anderem die Jugend-BO zu gegen. Trotz süßer Schokolade in Form kleiner roter Ostereier als Gimmick war es, aufgrund der kühlen Temperaturen und immer wieder aufkommenden Sprühregens, schwierig mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Leider war zudem festzustellen, dass ein wahrnehmbarer Teil der Bürgerinnen und Bürger für die Reichtumsproblematik wenig Interesse an den Tag legen.
Die Abgeordneten und ihre Unterstützer bewiesen jedoch Durchhaltevermögen und Engagement in der Sache, bevor nach fast zwei Stunden die Genossinnen und Genossen durch gefroren waren und die Aktion beendeten. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie jedoch bereits den überwiegenden Teil des Infomaterials herausgegeben.
08.02.2012

Im Zuge der Vorbereitungen für die Teilnahme der Jugend-BO an der AntiNaziblockade in Dresden, informierten die "Peaceful Streetfighter" vor der Humboldt Universität über die Möglichkeit an der Aktion am 18. Februar teilzunehmen. Hierzu besteht die Möglichkeit in den Bussen der Berliner LINKEn für 10€ pro Person in die sächsische Landeshauptstadt zu reisen. Tickets erhält man im KIZ des Karl-Liebknecht Hauses in der Kleinen Alexanderstraße.
Auch die Parteijugend aus Mitte wird am Jahrestag der Bomberdierung Dresdens im zweiten Weltkrieg dabei sein, wenn es heißt, Nazis daran zu hindern, ihre geschichtsverklärende Propaganda in den Straßen der Stadt zu verbreiten. Schließt auch Ihr euch der Blockade an!
08.02.2012
Die Gentrifizierung der City Berlins zeigt sich nicht nur in den enorm steigenden Mieten. Neustes Symptom des Immobilienspekulationsleiden der Innenstadt ist das Klubsterben in den Bezirken Friedrichshein-Kreuzberg, Mitte und im Prenzlauerberg. Letzter Bezirk beherbergte bis Ende Februar mehr als zehn Jahre lang den Klub der Republik. Nun wird an seiner Stelle eine Herberge für junge Touristen errichtet werden, das Schicksal des KdR ist die Abrissbirne. Doch welche Jungen Menschen sollen die Herberge nutzen, wenn die Orte des kulturellen Lebens aus der Innenstadt verschwinden?
Die Jugend der Linken im Bezirk Mitte steht solidarisch an der Seite der Kulturschaffenden, welche sich im Verein „all2gethernow“ zusammengeschlossen haben, um sich dieser Fehlentwicklung des Stadtbildes entgegen zu stellen. So gilt es als nächstes dem Schokoladenladen beizustehen und am 21. Februar(link) für seinen Erhalt mit auf die Straße zu gehen.
07.02.2012

In der vergangenen Woche wählte die Jugend des Bezirksverbandes Berlin-Mitte ihre SprecherInnen für die kommenden zwei Jahre. Nachdem Jan Degenhardt aus beruflichen Gründen eine erneute Amtszeit ausschloss und Nelli Lisjanskij und Christian Otto in ihrer Tätigkeit bestätigt wurden, vervollständigt nun Nikolas Kappe das Trio. Sein Anspruch im Amt als Gruppensprecher ist vor allem eine Optimierung der Organisationsstruktur der kontinuierlich wachsenden Gruppe sowie die Vernetzung mit Initiativen aus Politikfeldern, welche bisher noch nicht von den GenossInnen wahrgenommen wurden.
15.01.2012
Die Bezirksjugend unterstützte auch in diesem Jahr die Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg - Ehrung am Friedhof Friedrichsfelde personell. Die Genossen engagierten sich in der Frühschicht ab 8.30 Uhr als Ordner am Eingangstor oder sammelten Spenden für die Ausrichtung der Veranstaltung. Das milde Wetter sorgte für eine große Besucherzahl und überdurchschnittliches Medieninteresse. So informierte sich beispielsweise eine junge südkoreanische Journalistin bei den Junggenossen über die Tradition der LL-Ehrung und die Abendschau fragte nach der Meinung junger Mitglieder der Linken zum Wahlverfahren der Parteivorsitzenden.
20.12.2011
Die BO 004 aus Mitte brachte am Montag, den 19.12.2011 die in der Jugendgruppe zusammengetragenen Spenden in die Obdachlosenstation von Frau Dr. de la Torre in der Pflugstraße 12. Neben warmer Kleidung und Konserven, hatten die "Peaceful Streetfigter" weihnachtliche Süßigkeiten und auch ein paar Vitamine im Gepäck. Die Stationsleiterin zeigte sich über die Spendenaktion der jungen GenossInnen sehr erfreut und bedankte sich recht herzlich.
Die Einrichtung wurde einst von Frau Dr. de la Torre als kostenfreie medizinische Versorgungsstation für Obdachlose BürgerInnen ins Leben gerufen. Mittlerweile hat sich die aus Spenden finanzierte Anlaufstelle für Hilfebedürftige etabliert und stellt den Besuchern auch Speisen und Kleidung zur Verfügung.
17.12.2011

Das Friedenscafé/Bar Coop war in diesem Jahr die Herberge für die Weihnachtsfeier der Jugendbasisorganisation im Bezirk Mitte. In der Rochstraße 3 findet man, dass täglich ab 18:00 Uhr geöffnete Friedenscafè, wo sich linksorientierte Gäste als auch diverse Aktivistengruppen einfinden.
Der Betreiber stellte den Streetfightern am Samstag, den 17.12.2011 die untere Etage des Coops zur Verfügung, in welcher zur gleichen Zeit eine Fotokünstlerin ihr Arbeit zum Thema „Occupy – Bewegung“ veröffentlichte. Die Streetfigter genossen die selbst mitgebrachten Speisen und die günstig angebotenen Getränke der Bar in fröhlicher Runde und lauschten bedächtlich dem vom ehemaligen Referenten für Jugendpolitik im Abgeordnetenhaus, Peter Bohl vorgetragenen Weihnachtsgedicht.
Anschließend zog man in einen benachtbarten Club, um noch ein bisschen Kalorien los zu werden.
06.12.2011
Für das Projekt Internet-Café im Ayslbewerberheim Eisenhüttenstadt gab es am Nikolaustag Präsente. Die Streetfighter sammelten in Kooperation mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten der Region Thomas Nord [DIE LINKE] gebrauchte internetfähige Hardware und übergaben sie den Heimbewohnern. Das Projekt, welches vor allem zur Kontaktaufrechterhaltung zur Familie, zur Information über die Aufnahmekultur und zum Erlernen der deutschen Sprache dient, ist von dem Verein "Refugees Emancipation" ins Leben gerufen worden.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Spender!
03.11.2011

In der Novembersitzung der Streetfighter war die Bundesgeschäftsführerin der LINKEn, Caren Lay zu Gast. Sie informierte die Jugend über den beim Erfurter Parteitag beschlossenen Programmentwurf, sowie dessen Entstehungsprozess. Die zentralen Fragen der Streetfighter betrafen die konkrete Finanzierung der der politischen Alternativen, welche im Programm aufgezeigt werden, besonders was den Sozialsektor betrifft. Zudem war auch die sprachliche Formulierung des Entwurfs selbst ein Thema, da dieser aus Sicht der Streetfighter nur bedingt zur Kommunikation mit jungen Menschen geeignet ist. Insgesamt entwickelte sich ein lockeres Gespräch, was auf beiden Seiten von Sympathie getragen wurde.
15.10.2011

Die Occupy-Bewegung hat auch die deutsche Hauptstadt erreicht. Die Streetfighter waren bei der ersten Kundgebung, die am Nachmittag vom Alex zum Reichtagsgebäude zog, mit dabei. Die Forderung der Bewegung nach mehr Demokratie ist eine klare Kritik am bestehenden parlamentarischen System, womit die Anwesenheit von Parteien nicht erwünscht war. Dennoch blieben die Genossinnen und Genossen vor Ort , um das Anliegen "Die Macht der Finanzmärkte zu brechen" zu unterstützen. Die Kennzeichnung als Partei wurde für das gemeinsame Ziel schließlich aufgegeben.