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Topthema


Obdachlose sind ein Teil unserer Stadt!

Mehr als 1.100 Notübernachtungsplätze in diesen Winter    Neuer Warte- und Wärmeraum mit nächtlichem Kulturprogramm von Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Der Winter ist für obdachlose Menschen die härteste Zeit, denn wer bei Kälte und Frost auf der Straße übernachtet, riskiert sein Leben. Damit es keine Kältetoten gibt, haben wir die Zahl der Notübernachtungsplätze in den vergangenen Jahren weiter erhöht und den Zeitraum ihrer Nutzung erweitert. Nun können Menschen ohne Obdach von Oktober bis April in warmen Notübernachtungen schlafen, von November bis März stehen mehr als 1.100 Plätze der Kältehilfe zur Verfügung. Dort bekommen die Menschen warme Getränke und warmes Essen, manche Einrichtungen bieten Duschen, Friseur, Kleiderkammern und Sozialberatungen an. Hilfsorganisationen und Ehrenamtliche sind in den kalten Monaten mit dem Wärme- und Kältebus... Weiterlesen

Aus der BVV


Obdachlosigkeit verhindern, Schulneubau verhindert?

Zu Obdachlosigkeit und der Möglichkeit, diese durch die Beschlagnahmung von Wohnraum zu verhindern, gab es in der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte im November mehrere Einwohneranfragen. Für die Linksfraktion antwortete Katharina Mayer, dass ein neues Gutachten aus dem Abgeordnetenhaus zeigt, dass man Wohnungen zur Verhinderung von... Weiterlesen


Blick aus dem Amt - Neues Leben im Haus der Volksbildung

Im Sommer 2018 haben die Bezirksverordnetenversammlung und das Bezirksamt ein Zwischennutzungskonzept für das seit über zehn Jahren so gut wie leerstehende Haus der Volksbildung in der Badstraße 10 beschlossen. Die Entwicklung des Standorts wirkte lange Zeit wie eine hoffnungslose “Never Ending Story”. Als marode und unwirtschaftlich galt der Ort,... Weiterlesen


Diskussion über die Catcherwiese

Im Oktober diskutierte die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte 1 ½ Stunden über die Catcherwiese. Bei dieser Wiese handelt es sich um eine Grünfläche, die im Jahr 2009 als Sportfläche aufgegeben werden musste. Seitdem hat sie sich in ein Biotop und Rückzugsraum für gefährdete Arten entwickelt und stellt 75 Prozent der Grünflächen im... Weiterlesen

Aus Mitte


Stadtentwicklung von vorgestern - Am Holocaust-Mahnmal entsteht hochpreisiger Wohnraum

Die Richtungswechsel der Baupolitik in der jüngeren Berliner Geschichte lassen sich aktuell am Beispiel des Bauprojekts „Palais am Brandenburger Tor“ betrachten. In der Cora-Berliner-Straße wurde kürzlich der Grundstein für den 29 Meter hohen Bau gegenüber dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas gelegt, der im Frühjahr 2021 fertiggestellt sein... Weiterlesen


Happy Birthday – 25 Jahre Freizeit- und Begegnungsstätte Spandauer Straße

Kennt ihr die Spandauer Straße 2? Das ist so ein großes, in den 70-ern gebautes Wohnhaus zwischen Neptunbrunnen und Hackeschem Markt. Dort befindet sich seit 25 Jahren eine Freizeit- und Begegnungsstätte, die von den Bewohner*innen des Hauses und der Umgebung ehrenamtlich betrieben wird. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte hatte damals die früher als... Weiterlesen


E-Scooter erobern die Straßen von Mitte

Neoliberale E-Mobilität Seit elektrisch betriebene Trittroller, genannt „E-Scooter“, im Juni bundesweit für den Verkehr zugelassen wurden, herrscht ein wahrer Goldrausch unter den Unternehmen, die die Roller vermieten (euphemistisch „Sharing“ genannt, als würden die Geräte gratis „verliehen“). Die Firmen schmeißen die E-Scooter im Konkurrenzkampf... Weiterlesen

Aus Berlin


Wem gehört berlin.de?

Viele von uns nutzen regelmäßig das Portal www.berlin.de. Sei es, weil sie Termine bei Ämtern oder Informationen über Veranstaltungen oder über die Bezirkspolitik suchen. Was kaum jemand weiß: das offizielle Internetportal der Stadt wird bislang in einer öffentlich-privaten Allianz mit der BerlinOnline GmbH betrieben. An dieser sind sowohl der... Weiterlesen


Klima, Zeichen, setzen

Am 20. September fand in Deutschland die bislang größte Klima-Demonstration statt. Am gleichen Tag präsentierte die Bundesregierung ihr Klima-Paket – eine Mogelpackung (möglichst großer Karton, wenig Inhalt). Einen Monat vor der ermutigenden und aufrüttelnden Klima-Rettungs-Demonstration hatte die Berliner Linksfraktion des Abgeordnetenhauses ein... Weiterlesen

Aus aller Welt


Begriff Faschismus (leider) wieder legitim

Vor gut 80 Jahren, am 27. Januar 1939, erließ der deutsche Beamte Hagemann einen Strafbescheid gegen Hildegard Meyerstein aus der Familie meiner Mutter. Ihr waren bei der Ausreise Gegenstände abgenommen worden: eine Armbanduhr und ein Armband. Das war ein Devisenausfuhrvergehen. Hildegard Meyerstein entkam dem Holocaust. Mehr als vierzig... Weiterlesen


Ostdeutschland, die Landtagswahlen und Dietmar

Während wir im “linken Berlin“ für einen Mietendeckel gekämpft haben, sieht die politische Einstellung in manchen Teilen Deutschlands doch leider ganz anders aus. Und wahrscheinlich hätte es die Überschrift nicht gebraucht, um zu erahnen, dass die neuen Bundesländer damit gemeint sind. Drei Landtagswahlen sind dort nun ´rum: In Sachsen, Brandenburg... Weiterlesen


100 Jahre rotes Wien – Hauptstadt höchster Lebensqualität

Wenn man nach Wien kommt, merkt man gleich den Unterschied. Im Vergleich zur deutschen Hauptstadt sind die Menschen auf der Straße und im Verkehr viel freundlicher und entspannter. Obwohl sich in der Wiener Innenstadt eine Vielzahl von Touristen tummelt, wird dort mit Gelassenheit und einem Lächeln deren raumgreifendes Auftreten toleriert. Viellei... Weiterlesen

Kultur


Zhana Jung meint …

Vor einigen Wochen sprach ich mit meiner Mutter. Das ist nichts Besonderes, wir sprechen oft und ausgiebig über meine politische Arbeit. Dieses Mal jedoch war etwas anders: Sie verstand nur einen Teil von dem, was ich ihr erzählte. Doch das lag nicht daran, dass das Thema, über das wir sprachen komplex war. Sondern an der Wortwahl, die ich... Weiterlesen


Barrikaden in Berlin – Der „Blutmai“ 1929

Der 1. Mai 1929 markiert eine tiefe Zäsur in der komplizierten Beziehungsgeschichte zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in der Weimarer Republik. Von nun an waren alle Versuche, gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung und das Abgleiten in einen autoritären Staat vorzugehen, gravierend belastet. Was war geschehen? Demonstrationsverbot Der 1.... Weiterlesen

Menschen in Mitte


Prof. Dr. Anni Seidl: Die Menschen müssen erkennen, dass wir sie verstehen

Als einen praktischen Kompass für unser Nachdenken sieht Anni Seidl das jüngst eröffnete Futurium am Alexanderufer 2, das Haus der Zukünfte, das die bisher schon zahlreichen Besucher mit der Frage "Wie wollen wir leben?" konfrontiert. "Die Politik, auch die der DIE LINKE, tut sich mehr als schwer mit dem Morgen, das längst begonnen hat", betont die... Weiterlesen


Stephan Jegielka: Ohne grundsätzliche Analyse keine Strategie

Wenn Kanzlerin Merkel jetzt aufrief, die Ostdeutschen nach 29 Jahren Zusammenschluss besser zu verstehen, fragt Stephan Jegielka, warum das DIE LINKE bisher nicht geschafft hat, warum hingegen die AfD bei den Nichtverstandenen so viele Stimmen holt. "Um eine grundsätzliche Analyse unserer Situation kommen wir nicht herum", betont der 44-jährige... Weiterlesen

Gebäude in Mitte


Akute Wohnungskrise: Ein-Prozent-Chance für Singles innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings!

Mietenwatch wertete 80.000 Wohnungsinserate in Berlin aus „In Berlin haben Spekulation, Privatisierung und eine gestiegene Nachfrage nach Wohnraum mittlerweile zu einer Wohnungskrise geführt“,   stellte kürzlich das vom Bildungs-und Forschungsministerium geförderte Projekt Mietenwatch in einem Zeitraum von 18 Monaten fest. Danach können sich... Weiterlesen


Wohnungsgenossenschaftsmitglieder gegen Vorstandskampagne

Diskussion am 3.12. im Weddinger Schraderhaus zum Mietendeckel Am 3. Dezember 19.00 Uhr wird im Schraderhaus, Malplaquetstr. 16 im Wedding, eine Diskussion zu der Kampagne stattfinden, die von Wohnungsgenossenschaftsvorständen für teures Geld gegen den Mietendeckel  lanciert wurde. Der Diskussionsabend wird von der LINKEN im Wedding organisiert,... Weiterlesen

Irene Runge Stadtspaziergang


2019 ist fast vorbei

Im November mag niemand spazieren gehen. Beim Bäcker gibt´s jetzt bunte Pfannkuchen, auch Weihnachtsschmuck ist schon da. Jahreszeitliche Events sind verlässlich, während neue Leute nur kommen und gehen. Das Kiezgefühl schwindet, das öffentliche zu Hause wird beliebig. In Berlin sollen die am wenigsten glücklichen Menschen mit der ungeliebtesten... Weiterlesen


Der goldene Herbst

Nagelstudios, Barbershops, Minibreweries, Schnapsbrennereien, Veganes, Rohkost - alles ist da und Englisch längst Zusatzumgangssprache in Mittes Mitte. QA, also Question/Answer, heißt die App des Ordnungsamts, die meine Wut über Dreckhalden aufnimmt. Ist alles weggeräumt, leuchtet die Handy-Bearbeitungs-Ampel grün. Aber warum sammelt die BSR nicht... Weiterlesen