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Ankommen in Mitte - und der Beitrag der Einbürgerungsstelle

In den letzten Jahren hat die Zuwanderung nach Deutschland stark zugenommen, das ist auch im ohnehin international geprägten Bezirk Mitte spürbar. Menschen aus allen Teilen der Welt kommen hierher, aus ganz unterschiedlichen Gründen, mit unterschiedlichen Motiven. Doch „hier sein“ und „angekommen sein“, sind zwei – gerade aus Sicht der Einwander*innen – sehr verschiedene Dinge. Wer gleich seinen Nachbar*innen am gesellschaftlichen Leben partizipieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Sei es die Teilnahme an Wahlen, sei es der Zugang zu sozialen Leistungen, das hängt u.a. ab vom Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft. Die Einbürgerungsstelle des Bezirks ist für alle Menschen in Mitte, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchten, die zuständige Stelle. Hier reichen Menschen mit russischer, britischer, libanesischer, polnischer, türkischer und nahezu jeder anderen Staatsbürgerschaft und verschiedenster Herkünfte dieser Welt ihre Anträge auf die Einbürgerung ein. Etwa 15 Mitarbeitende in der Einbürgerungsstelle beraten die Antragssteller*innen und bearbeiten die zum Teil hochkomplexen und schwierigen Vorgänge. Ein solcher Prozess dauert manchmal nur wenige Monate, vielfach ein Jahr, kann sich aber auch über viele Jahre erstrecken, insbesondere dann, wenn notwendige Unterlagen aus dem Herkunftsstaat nicht vorliegen und nur schwer beizubringen sind. Auch die personelle Ausstattung der Einbürgerungsstelle spielt eine Rolle. Einige Mitarbeitende mehr könnten helfen, die Antragszeiträume zu verkürzen. Das Bezirksamt hat dies erkannt und stellt in diesem Jahr auch in diesem Bereich neu ein bzw. hat dies schon getan. Wie wichtig die Möglichkeit der Einbürgerung ist, machen viele der Eingebürgerten bei der bezirklichen Einbürgerungszeremonie deutlich. Sie berichten nicht selten unter Tränen, die Einbürgerungsurkunde und der Pass stünden für sie sinnbildlich für das Angekommensein und das Akzeptiert worden sein: die Urkunde sagt, dass man nun Staatsbürger*in der Bundesrepublik Deutschland ist. Für die Eingebürgerten bedeutet das, gleich zu sein mit den Nachbar*innen. Für den Bezirk bedeutet es – das zeigen die Veranstaltungen deutlich – eine bereichernde Vielfältigkeit, was Erfahrungen, Fähigkeiten, Talente der Menschen in Mitte angeht.

Sandra Obermeyer


Termine


Ankommen in Mitte - und der Beitrag der Einbürgerungsstelle

In den letzten Jahren hat die Zuwanderung nach Deutschland stark zugenommen, das ist auch im ohnehin international geprägten Bezirk Mitte spürbar. Menschen aus allen Teilen der Welt kommen hierher, aus ganz unterschiedlichen Gründen, mit unterschiedlichen Motiven. Doch „hier sein“ und „angekommen sein“, sind zwei – gerade aus Sicht der Einwander*innen – sehr verschiedene Dinge. Wer gleich seinen Nachbar*innen am gesellschaftlichen Leben partizipieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Sei es die Teilnahme an Wahlen, sei es der Zugang zu sozialen Leistungen, das hängt u.a. ab vom Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft. Die Einbürgerungsstelle des Bezirks ist für alle Menschen in Mitte, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchten, die zuständige Stelle. Hier reichen Menschen mit russischer, britischer, libanesischer, polnischer, türkischer und nahezu jeder anderen Staatsbürgerschaft und verschiedenster Herkünfte dieser Welt ihre Anträge auf die Einbürgerung ein. Etwa 15 Mitarbeitende in der Einbürgerungsstelle beraten die Antragssteller*innen und bearbeiten die zum Teil hochkomplexen und schwierigen Vorgänge. Ein solcher Prozess dauert manchmal nur wenige Monate, vielfach ein Jahr, kann sich aber auch über viele Jahre erstrecken, insbesondere dann, wenn notwendige Unterlagen aus dem Herkunftsstaat nicht vorliegen und nur schwer beizubringen sind. Auch die personelle Ausstattung der Einbürgerungsstelle spielt eine Rolle. Einige Mitarbeitende mehr könnten helfen, die Antragszeiträume zu verkürzen. Das Bezirksamt hat dies erkannt und stellt in diesem Jahr auch in diesem Bereich neu ein bzw. hat dies schon getan. Wie wichtig die Möglichkeit der Einbürgerung ist, machen viele der Eingebürgerten bei der bezirklichen Einbürgerungszeremonie deutlich. Sie berichten nicht selten unter Tränen, die Einbürgerungsurkunde und der Pass stünden für sie sinnbildlich für das Angekommensein und das Akzeptiert worden sein: die Urkunde sagt, dass man nun Staatsbürger*in der Bundesrepublik Deutschland ist. Für die Eingebürgerten bedeutet das, gleich zu sein mit den Nachbar*innen. Für den Bezirk bedeutet es – das zeigen die Veranstaltungen deutlich – eine bereichernde Vielfältigkeit, was Erfahrungen, Fähigkeiten, Talente der Menschen in Mitte angeht.

Sandra Obermeyer

Termine der Basis


Ankommen in Mitte - und der Beitrag der Einbürgerungsstelle

In den letzten Jahren hat die Zuwanderung nach Deutschland stark zugenommen, das ist auch im ohnehin international geprägten Bezirk Mitte spürbar. Menschen aus allen Teilen der Welt kommen hierher, aus ganz unterschiedlichen Gründen, mit unterschiedlichen Motiven. Doch „hier sein“ und „angekommen sein“, sind zwei – gerade aus Sicht der Einwander*innen – sehr verschiedene Dinge. Wer gleich seinen Nachbar*innen am gesellschaftlichen Leben partizipieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Sei es die Teilnahme an Wahlen, sei es der Zugang zu sozialen Leistungen, das hängt u.a. ab vom Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft. Die Einbürgerungsstelle des Bezirks ist für alle Menschen in Mitte, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchten, die zuständige Stelle. Hier reichen Menschen mit russischer, britischer, libanesischer, polnischer, türkischer und nahezu jeder anderen Staatsbürgerschaft und verschiedenster Herkünfte dieser Welt ihre Anträge auf die Einbürgerung ein. Etwa 15 Mitarbeitende in der Einbürgerungsstelle beraten die Antragssteller*innen und bearbeiten die zum Teil hochkomplexen und schwierigen Vorgänge. Ein solcher Prozess dauert manchmal nur wenige Monate, vielfach ein Jahr, kann sich aber auch über viele Jahre erstrecken, insbesondere dann, wenn notwendige Unterlagen aus dem Herkunftsstaat nicht vorliegen und nur schwer beizubringen sind. Auch die personelle Ausstattung der Einbürgerungsstelle spielt eine Rolle. Einige Mitarbeitende mehr könnten helfen, die Antragszeiträume zu verkürzen. Das Bezirksamt hat dies erkannt und stellt in diesem Jahr auch in diesem Bereich neu ein bzw. hat dies schon getan. Wie wichtig die Möglichkeit der Einbürgerung ist, machen viele der Eingebürgerten bei der bezirklichen Einbürgerungszeremonie deutlich. Sie berichten nicht selten unter Tränen, die Einbürgerungsurkunde und der Pass stünden für sie sinnbildlich für das Angekommensein und das Akzeptiert worden sein: die Urkunde sagt, dass man nun Staatsbürger*in der Bundesrepublik Deutschland ist. Für die Eingebürgerten bedeutet das, gleich zu sein mit den Nachbar*innen. Für den Bezirk bedeutet es – das zeigen die Veranstaltungen deutlich – eine bereichernde Vielfältigkeit, was Erfahrungen, Fähigkeiten, Talente der Menschen in Mitte angeht.

Sandra Obermeyer