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Frischer Wind für das Rathaus Mitte Christoph Keller kandidiert für das Bürgermeisteramt

Christoph Keller kann mit Selbstvertrauen und Überzeugungskraft von sich sagen, dass er sich seit Jahren fleißig, tiefgründig und allseitig darauf vorbereitet, ein guter Bürgermeister für Berlin-Mitte zu werden. Der 34-jährige schärfte schon im Schüleraustausch in Iowa an einer Highschool seinen Blick auf Politik und Europa und sein Ziel, Europa-Wissenschaften zu studieren. Nach dem Abitur in Kleinmachnow holte er sich an der Universität Süddänemark in Sonderborg den Bachelor, an der Uni in Maastricht den Master. In Prag perfektionierte er sein gewonnenes Wissen im EU-Erasmus-Austauschprogramm.  "Master of European Studies" wurde er schließlich im postgradualen Studienprogramm der drei Berliner Universitäten. Ein imposantes Bildungspaket. Doch statt nach Brüssel zu gehen, hat sich Christoph für Politik näher am Menschen entschieden.

 

"Als ich in der 10. Klasse gefragt wurde, was ich einmal werden möchte, sagte ich prompt Abgeordneter im Landtag Brandenburg", erinnert sich der 1986 in Potsdam geborene und in Teltow aufgewachsene Sohn einer Lehrerin und eines Lehrers. "Ins Wirtschafts- und Europa-Ministerium dieses Bundeslandes stieg ich während des Studiums erstmal als Praktikant ein, konnte mich live mit Verwaltungsaufgaben beschäftigen." Als Zeitarbeiter bei der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission schrieb er den Jahresbericht von 2014 und begleitete verschiedene EU-Kommissare bei Terminen. Weitere wichtige Erfahrungen konnte er in Sachen politische Kommunikation bei der kreativen Werbeagentur "Scholz & Friends" sammeln wie auch bei einem Callcenter zur Akquise für große Tageszeitungen. "Aber auch die Wochen als vorübergehender Hartz IV-Empfänger waren keinesfalls umsonst, lernte ich doch so Herausforderungen Erwerbsloser, inklusive Fortbildungsmaßnahmen, kennen".

 

Seit 2017 ist nun Christoph Keller, der mit seiner Partnerin im Wedding wohnt, im Bezirksamt Lichtenberg als Referent der Stadträtin für Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste Katrin Framke (parteilos für DIE LINKE) tätig. "Durch die Erkrankung meiner Chefin obliegt es mir seit längerer Zeit, mit dem Bezirksbürgermeister und den Stadträten anderer Parteien eng zusammenzuwirken, auch von ihnen zu lernen", erklärt das Mitglied der Partei DIE LINKE. "Das brachte mich zur Überzeugung, dass man im Bezirksamt  miteinander - sozusagen als Kollegialorgan -, nicht gegeneinander arbeiten, gemeinsame Lösungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger finden sollte. Das wäre für mich ein Grundprinzip als zukünftiger Bürgermeister in Mitte. "Ich werde mich deshalb dafür einsetzen, dass die Mitglieder des Bezirksamtes, die sich bisher auf die drei Rathäuser von Tiergarten, Wedding und Mitte verteilen, zukünftig in einem Gebäude arbeiten und damit die Wege zwischen den einzelnen Stadträtinnen und -räten  und ihren Abteilungen  verkürzt und effektiver werden."

 

Zu den Prioritäten auf seiner Liste der Vorhaben als neu gewählter Bezirksbürgermeister gehört zuallererst der konsequente Ausbau der Kitas und Schulen. "40 Prozent der Kinder in unserem Bezirk leben unter der Armutsgrenze, brauchen dringend bessere Bildungs- und Integrationsbedingungen", betont er . "Auch  die Radfahrerinnen und Radfahrer  sollen sich auf mich verlassen können, dass ich mich selbstverständlich für die versprochenen Radwege einsetze, so in der Müller- und in der Leipziger Straße. Das 'Cafe Leo' auf dem Leopoldplatz muss erhalten bleiben, das Haus der Weisheit braucht eine dauerhafte Perspektive. Und auch sonst ist es Aufgabe des Bezirks, Orte im öffentlichen Raum zum Treffen und für ein soziales Miteinander zu schaffen."  Grundlage für eine gute Arbeit der Bezirke sei eine ausreichende Finanzierung über das Land, für die er sich gemeinsam mit den linken Abgeordneten im Landesparlament stark machen will. Die Pandemiekosten dürften nicht auf die Kommunalverwaltungen abgewälzt werden. 

 

Knapp vier Monate vor dem Wahltag am 26. September steht Christoph Keller mit seinem Team vor allem junger Mitstreiterinnen und Mitstreiter inmitten des Wahlkampfes.  "Ich will der Bürgermeister unseres Bezirkes Mitte werden", erklärt er selbstbewusst.  Als bisheriger Bürgerdeputierter und Sprecher der Stadtteilvertretung Müllerstraße stellt er sich auf Kundgebungen den Menschen vor, diskutiert leidenschaftlich bei Haustürgesprächen und an Infoständen und nimmt an Stadtspaziergängen teil, um alle Straßen und Ecken seines zukünftigen Wirkungskreises genau kennenzulernen.  Dafür hält sich Christoph fit, joggt mehrmals die Woche durch die Stadt.  Sobald es Corona wieder zulässt, spielt er Volleyball beim BFC Preussen Berlin.  Nach der Wahl muss es Satzball heißen, Punkt und Sieg für Christoph Keller als Bezirksbürgermeister von Mitte!                                Matthias Herold