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Mitte-Jugend kämpfte für Sachsen

Nachdem die Ergebnisse der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen feststehen, wollen wir nochmal zurück auf einen tollen Wahlkampf blicken. Viele engagierte junge Genoss*innen aus Mitte sind für eine Woche oder länger nach Sachsen gefahren, um den Wahlkampf kräftig zu unterstützen. Für uns war klar: In Sachsen geht es um viel, besonders im ländlichen Raum bereitet uns die politische Entwicklung große Sorgen. Die Situation dort ist geprägt von Resignation und Vertrauensverlust in die Politik. Schon seit vielen Jahren überrennt der Neoliberalismus die Gemeinden. Läden schließen, Busse fahren nur noch wenige und der Bahnhof ist schon ewig stillgelegt. Auch wenn die Lage nach 30 Jahren Einheit eher prekär ist, haben Landesverband sowie Kreis- und Ortsverbände einen großartigen Wahlkampf geplant. Mit kreativen Wahlkampfformaten ging es durch das Land, um den Menschen verständnisvoll zuzuhören und um gemeinsam über Perspektiven zu sprechen. Dazu brauchte es engagierte Hilfe von vielen und wir waren bereit. So begleitete eine Gruppe aus Mitte die “Bahnhofstour”. Sie fuhren von Dorf zu Dorf quer durch Sachsen und haben an Bahnhöfen eine mobile Bahnhofskneipe aufgebaut. Mit allem was dazugehört: Bierbänke, Zelt und gezapftes Bier gegen Spende. Vor Ort trafen sie Politiker*innen des entsprechenden Wahlkreises und luden Menschen auf ein Gespräch in Kneipenatmosphäre ein. Ein zweites Team aus Mitte hat bei der Umsetzung der “Tante-Emma-Tour” geholfen: Mit einem umgebauten Bäcker-Verkaufsauto sind wir von Dresden aus in die umliegenden Dörfer gefahren, wo es keine Einkaufsmöglichkeit mehr gab. Dort klappten wir unsere Ladentheke auf und die Menschen konnten auf Spendenbasis Lebensmittel und Alltagswaren holen. Zusammen mit den Lokalpolitiker*innen ergaben sich auch bei uns interessante Gespräche.

Alles in allem hatten wir sehr viel Spaß in Sachsen, und sind zugleich hart mit der politischen Lage konfrontiert worden.

Am 27. Oktober ist die Wahl in Thüringen und auch da werden wir wieder tatkräftig helfen. Solidarität auch zwischen den Ländern!

Paul Keydel