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Stadtluft und Bio-Bowls

Trübe, feuchte, gar eisige Tage werden kommen, doch noch wirken Tor- und angrenzende Straßen herbstlich. In der Großen Hamburger und Dorotheenstraße wartet man wie immer bei Beets & Roots auf Bowls, Soups, Salads und Wraps, die Bio-Cafés, Restaurants und Imbissstuben sind voll, denn Berlins Haupt-, Nach-, Unter- und Mitmieter kochen eher nicht.... Weiterlesen


Zwischen gestern und morgen

Es klingelt. Der junge Mann mit den Herbstastern ist der neue Untermieter von zwei Treppen höher. Er wohnt unter dem armenischen Künstler, über dem Computermann aus den USA, und kommt aus Wales. Den walisischen Vornamen vergesse ich sofort. Die schöne Geste erinnert an vergangene Zeiten. Heute ist Berlin bunter, auf den Straßen wird’s eng, groß,... Weiterlesen


Berlin wird nie ein Manhattan sein

Straßenidylle – Berlin oder Manhattan?

In New York City leben 11 Millionen Menschen, in Berlin rund 3,5. Manhattan ist von Wasser umgrenzt, Berlin dehnt sich. Manhattan baut (time is money) seine Wolkenkratzer auf Granit. Berlin hat Zeit und stockt demnächst flache Supermärkte auf. Seit der Erfindung des Fahrstuhls wuchs Manhattan in den Himmel, hat sich Berlins klassische Traufhöhe auf... Weiterlesen


Es ändert sich schneller als gedacht

City-Kunst zwischen Mülleimer und Wandmalerei

Jetzt beginnt der 9. Monat, nach jüdischem Kalender fängt am 1. Tischrei, dem 9. September, das jüdische Jahr 5779 an. Laub wird bunter, Tage kürzer, in Mittes Opernhäusern singen sie sich ein, das Prime Time Theater probt die 119. Folge „Gutes Wedding/Schlechtes Wedding“. Vorbei ist die Zeit leerer Theater, Kinos, Häuser und Straßen. Berlins Mitte... Weiterlesen


Berlins erster Fahrradkrieg oder: Wem gehört der Bürgersteig?

Manche nennen es Radfahr-, andere Mobilitätsgesetz, Autofahrer empören sich. Wir Fußgänger werden erwähnt, müssten aber eigentlich vor Auto und Rad geschützt werden! Nicht nur am unter- und überirdisch gut vernetzten Potsdamer Platz, wo Fahrräder zwischen Bushaltestelle und Wartenden fahren, auch am Weinbergsweg/Brunnenstraße, wo dem Rad gar ein... Weiterlesen


Do you speak English?

Sie wedeln mit Stift und Papier, sagen nur den einen Satz. Wer nickt, wird von jungen rumänischen Frauen eingekreist. Man sagt, ganze Familien lebten vom Verkauf der erbettelten Email-Adressen. Ich weiche aus. Wurden am Potsdamer Platz Bänke entfernt, weil sich Obdachlose einrichteten? Das Hörensagen nährt die Vorurteile. Wird mich der rauchende... Weiterlesen


Das neue Hüben und Drüben

Der Hund bellt, die Frau kreischt, der Fuchs sieht sich um. Als letztes verschwindet der buschige Schwanz ums Eck. Da ist Kater Bakunin schon wieder aus dem Fenster gesprungen. Er wird gesucht. Schon frühmorgens stehen, spazieren, sitzen, rennen alte und neue Menschen durch Mitte. Manche lassen Zigarettenstummel fallen, andere stapeln vor... Weiterlesen


Nahe Fremde und fremde Nähe

Früher las man in der übervollen U-Bahn Zeitung, heute starrt man aufs Handy. Es schminken sich Frauen zu Ende, es duftet männlich-orientalisch oder nach kräuterblumigem Parfüm, Milchkaffee und Croissants. Wird telefoniert, hören alle zu. Touristen schlafen noch. Bald sollen sie auch zentrumsfernere Stadtgegenden erkunden.  In Manhattan vertreibt... Weiterlesen


Geklaute Tüten, Poké Bowls und Kaffeeklatsch

In Frankfurt/Main soll es 311, in Prag 3822, in Berlin 1254 Hotels geben. In Berlin-Mitte sollen Adam, Ali und Amir die beliebtesten Baby-Namen sein. Und der Frühling soll uns nicht um die Illusion von mediterranem Flair bringen. Gastronomische Verluste des Winters sind die Italiener Tucholskystraße und Neue Promenade. Ob Yummi-Asiaten mit... Weiterlesen


Die Winterklage

Berlins Charme ist wetteranfällig. Die ersten Wochen des neuen Jahres wird gemeckert. Man rutscht, hustet, schnupft und amüsiert sich. Die Tage tragen hässliches Grau, Abende sind finster, gelegentlich stürmt es weiße Flocken. Trottoirs glänzen in schmuddligem Regenwasser. Was Kunst- und Kulturnischen angeht - der Zulauf ist gewährt. Bücher,... Weiterlesen