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Mit "mittendrin" nach Ochsenfurt

Dass der kleine linke Verlag "Kulturmaschinen" aus Berlins Mitte jetzt im bayrischen Frankenland agiert, ist bemerkenswert. Ich fuhr kurzentschlossen zum Eröffnungsfest ins beschauliche Ochsenfurt. Nicht nur der Charme der "Kemenate" überraschte mich, so heißt der Kulturraum des historischen Wohn- und Arbeitshauses, dessen Geschichte am Eingang... Weiterlesen


Wetta jibt's imma!

Die Sonne hat lange gewärmt, manche Gastronomie blüht. Aus dem Italiener Ackerstraße wurde das "Wien Mitte". In der Großen Hamburger ist der Immobilienhandel von einer asiatischen "Fusion Cuisine" abgelöst worden, auch die Rosa-Luxemburg-Straße ist mittags kaum wiederzuerkennen. Dass auf den eitlen Klamottenladen Tucholsky-/Ecke Auguststraße ein... Weiterlesen


Urbanes Paradies auf Zeit

Auf dem grauen Wagen steht "Solarkiosk". So entdecke ich in der Mitte von Berlin den temporären Garten. Seine Initiatoren sagen dazu "gelungenes, wenngleich vorübergehendes Experiment zur sinnlichen Erfahrung urbaner Natur". Zu finden ist er auf der verwucherten nordöstlichen Baulücke Invaliden-/ Ecke Ackerstraße. Little Wood, also Kleiner Wald,... Weiterlesen


Der aktuelle Fußballsommer

Auch in diesem Jahr werden so manche Sonntage verregnen oder trotz der lauen Sommerluft verödend wirken. Auch in diesem Jahr wiederholen die Markthändler das Angebot von gestern. Auch ihre Klischees können altbacken sein. Die Ausländer, belehrt ein Händler einen anderen, fragen zuerst nach dem Preis und feilschen nur, wenn sie - anders als die... Weiterlesen


Das Haus ist weg

Erst sah es aus, als würde das Haus renoviert, rekonstruiert, mit Dachgeschoss versehen und verkauft. Stattdessen wurde es kleiner. Jetzt ist es weg. Sophienstraße 23 ist eine Lücke mit Bauschrott, das Grün winkt aus der Gipsstraße. Hier wird gebaut, meinen Passanten, aber wer oder was, das wissen auch die italienischen Bauarbeiter nicht. Da geht's... Weiterlesen


Hallo! Wir sind die Neuen ...

Sehr einladend wirbt dieser Satz in kunstvoll ausgeschnittener Buchstabenreihe auf dem großen Schaufenster. Gab es hier die Perlen oder nebenan, wo jetzt der ganze Laden verkauft wird? In der Auguststraße am Gipsdreieck wird ab April Regionales gegessen und verkauft. Auch Tischschmuck. Holzstühle und Regale sind schon da. VON UND ZU TISCHE berlin,... Weiterlesen


Alles fürs Volk?

Kinder spielen mit iPhone, iPad, Laptop, E-Book, Android Handy und so weiter, schaffen sich technisch versiert ihre mir fernstehende Nähe. Noch vor kurzem meinte ich hochnäsig, derlei kommunikative Plattform wäre überflüssig und ein Kaffeehaustisch in Mitte kein digitaler Spielplatz. Dann bekam ich meinen eigenen Zugang. Auch Facebook schien... Weiterlesen


Noch längst kein Frühling

Ich mochte diesen Schnee- und Eismangel, doch wie um die Jahreszeit üblich hielt das nicht an. Deshalb brauchte ich neue Winterstiefel. Die wiederum trugen dazu bei, dass ich Frosttage an zugigsten Haltestellen warmfüßig überstand. Mehr Glück kann kein Januar bieten. Am ersten sehr kalten Wochenende war das touristische Zentrum fast unbelebt,... Weiterlesen


Melancholische Bilder zum Jahresende

Der Jahresendtrubel ist harmlos, umgeht man den Geschenkerummel, der Übergang einfach, wenn man ums gewesene Jahr nicht trauert und nicht mit Böllern die bösen Geister vertreiben will. Mich erfreuen mildes Wetter, Freunde, mit denen sich gut kochen, essen und reden lässt, und das Jahresend-Kinoprogram, diesmal im kleinen "Central" am Hackeschen... Weiterlesen


Vom Einfachen das Gute

Fast neben dem Polizeigebäude in der Invalidenstraße gibt es israelischen, sprich nahöstlichen Hummus, und nebenan werden bald norwegisch-amerikanische Burger gegrillt. Einige Läden weiter locken handgefertigte französische Tartes, das nachfolgende Geschäft nennt sich altmodisch Das Gute vom Einfachen und führt kulinarisch Regionalkunst: Brot,... Weiterlesen