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Hallo! Wir sind die Neuen ...

Sehr einladend wirbt dieser Satz in kunstvoll ausgeschnittener Buchstabenreihe auf dem großen Schaufenster. Gab es hier die Perlen oder nebenan, wo jetzt der ganze Laden verkauft wird? In der Auguststraße am Gipsdreieck wird ab April Regionales gegessen und verkauft. Auch Tischschmuck. Holzstühle und Regale sind schon da. VON UND ZU TISCHE berlin,... Weiterlesen


Alles fürs Volk?

Kinder spielen mit iPhone, iPad, Laptop, E-Book, Android Handy und so weiter, schaffen sich technisch versiert ihre mir fernstehende Nähe. Noch vor kurzem meinte ich hochnäsig, derlei kommunikative Plattform wäre überflüssig und ein Kaffeehaustisch in Mitte kein digitaler Spielplatz. Dann bekam ich meinen eigenen Zugang. Auch Facebook schien... Weiterlesen


Noch längst kein Frühling

Ich mochte diesen Schnee- und Eismangel, doch wie um die Jahreszeit üblich hielt das nicht an. Deshalb brauchte ich neue Winterstiefel. Die wiederum trugen dazu bei, dass ich Frosttage an zugigsten Haltestellen warmfüßig überstand. Mehr Glück kann kein Januar bieten. Am ersten sehr kalten Wochenende war das touristische Zentrum fast unbelebt,... Weiterlesen


Melancholische Bilder zum Jahresende

Der Jahresendtrubel ist harmlos, umgeht man den Geschenkerummel, der Übergang einfach, wenn man ums gewesene Jahr nicht trauert und nicht mit Böllern die bösen Geister vertreiben will. Mich erfreuen mildes Wetter, Freunde, mit denen sich gut kochen, essen und reden lässt, und das Jahresend-Kinoprogram, diesmal im kleinen "Central" am Hackeschen... Weiterlesen


Vom Einfachen das Gute

Fast neben dem Polizeigebäude in der Invalidenstraße gibt es israelischen, sprich nahöstlichen Hummus, und nebenan werden bald norwegisch-amerikanische Burger gegrillt. Einige Läden weiter locken handgefertigte französische Tartes, das nachfolgende Geschäft nennt sich altmodisch Das Gute vom Einfachen und führt kulinarisch Regionalkunst: Brot,... Weiterlesen


Sichtbar ist das Erinnern

Am nördlichen Rand vom Koppenplatz steht seit 1996 eine noch in DDR-Zeiten ausgelobte Bronzeskulptur: Ein Tisch, zwei Stühle, einer scheint wie in Eile umgeworfen. Gedichtzeilen von Nelly Sachs umranden das metallene Parkett. Ein Kind fragt, ob hier gegessen wird und klettert auf den Stuhl. Das lauschige Ensemble regt zur Nachfrage an. Auch über... Weiterlesen


Es blättert der Herbst

Ein Quäntchen Sonne, und schon strecken sich die Fußgänger gen Himmel. Ein schwarzes Gewölk, und schon ist das lichte Blau wieder verdeckt. Es tröpfelt. Der Herbst ist da, spiegelt sich auch in der gelbgoldenen Klinkerfassade des alten Postfuhramts. Entlang der gewesenen Artillerie-, heute Tucholskystraße, als zweiflüglige Rundumecks-Bebauung auch... Weiterlesen


Eis am Rande des Hochsommers

In der Bahn traf ich einen Bekannten, der schwitzend über Erderwärmung klagte. Hierzulande ist dennoch nichts so unbeständig wie das Wetter. Kommt die Hitze, wird Berlin fernsüdlich und vergisst zu meckern, dass anderswo aus Wettergründen stundenlang pausiert wird und Air Conditioning der Gesundheit schadet. Weiterlesen


Berlins hausgemachte Pizzen und Sorgen

Den Alexanderplatz mögen viele. Ich finde ihn zugig, steinern und verschmutzt, also ungemütlich. Zig-tausend Andere steigen hier um, überqueren und bevölkern ihn, nutzen die Leere für Gruppenaktionen. Musikanten spielen, Artisten tänzeln, Bettler betteln, Armeemützenverkäufer feilschen, Künstler zeichnen, Leute gaffen. Weiterlesen


Ganz nah ums Eck

Mit Hexenschuss hinke ich durch die Oranienburger Straße. Eine Hauptattraktion fehlt. Die arro-gant verschmähte C/O Fotogalerie wird nun die Zoo-Nähe aufwerten, der aktuelle Käufer des Post-fuhramts lässt am hinteren Tor werkeln. Mal sehen, ob er es ab- oder aufbaut. Wo die Fotogalerie hätte sein können, pfeift Frühlingswind durch abrissreif... Weiterlesen