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Topthema


Wohnungen in öffentliche Hand!

Foto: www.dwenteignen.de 55 Prozent der Berliner*innen für Enteignung von „Deutsche Wohnen Co.

DIE LINKE. unterstützt Volksbegehren Die neoliberale Ideologie, nach der die Bedürfnisse der Menschen am besten befriedigt werden, wenn der Markt von staatlicher Regulierung befreit wird, blamiert sich in Berlin besonders stark am Wohnungsmarkt. Die seit den 1990er Jahren bestehende weitgehende Narrenfreiheit für die private Immobilienwirtschaft hat dazu geführt, dass heute immer mehr Menschen durch Mietsteigerungen aus ihren Kiezen vertrieben werden, während die knappen Restflächen mit Luxusapartments, Ferienwohnungen und Hotels gefüllt werden statt mit bezahlbarem Wohnraum. Denn ohne öffentliche Kontrolle und Förderung gemeinnütziger Lösungen strebt „der Markt“ immer nach Mitteln und Wegen, die den meisten Profit abwerfen. Ein hoher öffentlicher Anteil am Wohnungsbestand ist daher das beste Mittel für bezahlbaren Wohnraum. Als besonders lernresistente Vertreterin der neoliberalen... Weiterlesen

Aus der BVV


Ramona Reiser – neue Stadträtin der Linken

Ramona Reiser, 50-60 Stunden die Woche für euch unterwegs im Bezirk

Ramona Reiser, 33, ist die neue Stadträtin für Jugend, Familie und Bürgerdienste im Bezirk Mitte. Sie wurde auf Vorschlag der Linksfraktion gewählt. Wie viele Stunden arbeitest du jetzt pro Woche? R.R.: Auf dem Papier stehen 40 Wochenstunden. Das funktionierte nur in meiner ersten Woche. In der Realität sind es locker 50-60 Wochenstunden. Aber... Weiterlesen


Blick aus dem Amt

Seit dem 02. Januar 2019 bin ich nun als Bezirksstadträtin für die Bereiche Jugend, Familie und Bürgerdienste im Dienst. Ich habe gute Amtsleiter*innen und Mitarbeitende angetroffen, die mich sehr herzlich aufnahmen und mit denen ich die vielfältigen Herausforderungen anpacken kann. Ein erster Schritt war das Zielsystem 2019, das am 22.Januar im... Weiterlesen


Januar – BVV: Räumung eines sogenannten Obdachlosen-Camps im Ulap Park

ORLANDO EL MONDRY

Durch die Medien gingen erschreckende Bilder: Eine obdachlose Frau, von der Polizei gefesselt, ihr Kopf mit einem Tuch verhüllt. Die Linksfraktion fragte darum in der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte am 24. Januar nach der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes, nach dem Verbleib der Frau und welche konkrete Hilfe ihr nach der Vernichtung... Weiterlesen

Aus Mitte


Lasst uns träumen und die Welt verändern!

ORLANDO EL MONDRY
Große Feier mit Senator und Stadträten

Der REFO-Campus und die Einweihung des Wiclefplatzes Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich gemeinsam mit einigen Freund*innen 2009 den REFO-Campus in Moabit mit seiner schönen neogotischen Kirche und den nahezu leer stehenden und verfallenen Häusern und Kita das erste Mal betrat. Wir hatten den verrückten Traum, dass hier ein vielfältiger... Weiterlesen


Haustürgespräche im Advent – Abenteuer im Alltag

In diesen Tagen in eine kalte Wohnung zurückzukehren, das wünscht sich wohl niemand. Die Bewohner von drei Häusern in der Wollankstraße im Wedding mit Vonovia als Vermieter mussten viele Tage frieren. Zhana Jung und Steve Rauhut von den Linken setzten dieser Kälte ein vorläufiges Ende – die Notheizung wurde nach einigen Gesprächen mit Vonovia... Weiterlesen

Aus Berlin


Bald fahren und essen Schülerinnen und Schüler kostenlos

Gemeinsam mit meiner Abgeordnetenkollegin Franziska Brychcy erlebte ich vor einiger Zeit die Fahrscheinkontrolle eines jungen Mädchens in der U2 mit. Das nach meiner Schätzung vielleicht zwölfjährige Mädchen hatte korrekterweise einen ermäßigten Fahrschein dabei und wurde von drei bulligen Kontrolleuren umstellt. Diese wollten ihren Ausweis sehen –... Weiterlesen


Ein Präzedenzfall - vielleicht

Es hat Wellen geschlagen und das zu Recht. Als die Deutsche Wohnen AG ab Oktober 2018 insgesamt rund 900 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee (nahe Weberwiese) kaufte, regte sich sehr schnell großer Widerstand. Nicht nur bei den betroffenen Mieter*innen, auch in der Politik. Der Immobilienkonzern, dem mehr als 100.000 Wohnungen in Berlin gehören, hat... Weiterlesen

Aus aller Welt


Vor 100 Jahren: Achtstundentag in Deutschland

„Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten“ – so steht es heute im Arbeitszeitgesetz. Vor 100 Jahren wurde der gesetzlich begrenzte Normalarbeitstag erstmals Wirklichkeit in Deutschland. Wie Marx im „Kapital“ zeigte, ist der Normalarbeitstag „das Produkt eines langwierigen, mehr oder minder versteckten... Weiterlesen


EU-Arbeitsplatzgrenzwert für Dieselemissionen

Am 11. Oktober 2018 einigten sich das Europäische Parlament und der Rat über eine Erweiterung der Richtlinie zu krebserregenden Arbeitsstoffen. Folgende Daten zeigen eindrücklich die Wichtigkeit der Richtlinie. 2015 wurden in Europa etwa 3.500 tödliche Arbeitsunfälle registriert. Im gleichen Jahr sind allerdings geschätzte 100.000 Menschen... Weiterlesen


Brauchen wir eine europäische Arbeiterkammer?

In der EU können Beschäftigte seit langem ihren Arbeitsort frei wählen. Trotzdem widmen sich Maßnahmen zur Verbesserung des europäischen Binnenmarktes, wenn überhaupt, nur selten den Belangen der Beschäftigten. Das führt zu Ausbeutung und Sozialdumping. In vielen Ländern gibt es keine gewerkschaftlichen Strukturen, um sich dem entgegen zu stemmen... Weiterlesen

Kultur


KEIN RAUM

Begegnung mit obdachlosen Menschen Jeder in Berlin kennt den Anblick obdachloser Menschen auf den Straßen. Die Fotografin Debora Ruppert will mit ihren Bildern auf diese Menschen aufmerksam machen. Mit ihren Portraits zeigt sie auf eine würdevolle Art und Weise die Gesichter der Straße. In Deutschland ist in den letzten Jahren die Zahl... Weiterlesen


Gibt es Kultur und Kunst im politischen Leben der Linken?

Eine Frage an uns: Muss nicht heute, wo unsere Lebensbedingungen uns viel abverlangen, Demokratie zunehmend rechtsextremen Angriffen ausgesetzt ist, Kultur und Kunst in ihrer ganzen Vielfalt im politischen Leben einer sozialistischen Partei  wachsende Bedeutung haben? Angesichts unserer Geschichte haben wir eine hohe Verantwortung für die... Weiterlesen

Menschen in Mitte


Freundlich und akkurat am Rathaus-Empfangstresen: Levent Cayir

Ein langer, schwieriger Weg von Anatolien über Schwaben, Moabit und Treptow führte Levent Cayir ins Rathaus von Berlin-Mitte in der Karl-Marx-Allee 31. Seit 2017 gehört der 48-jährige in dem Gebäude zum Team des Wach- und Objektschutzes Secura Protect Holding GmbH. Als ich mir kürzlich einen Termin  für das Bürgeramt holen wollte, bekam ich... Weiterlesen


Verantwortlich für Strategien, Konzepte und Kampagnen des REFO-Konvents: Tobias Horrer

ORLANDO EL MONDRY
Einheit in Vielfalt auf dem Campus: Senator Klaus Lederer, Tobias Horrer und Steve Rauhut (von links nach rechts)

Tobias Horrer gilt als einer der aktivsten Mitschöpfer und Mitgestalter des REFO-Konvents auf dem Campus der Reformationskirche Moabit. "Vor über neun Jahren gehörte ich zu der kleinen Gemeinschaft mutiger und enthusiastischer Leute, die in das leere, vom Abriss bedrohte Gotteshaus in der Wiclefstraße neues Leben, neuen Geist tragen wollten", denkt... Weiterlesen

Gebäude in Mitte


Erfolgreiche Kiezaktion im Milieuschutzgebiet Soldiner Straße

Steve Rauhut, Martin Neise und Christian Otto am Infostand Soldiner Straße (v.l.)

Mitte Januar waren vier Teams der Arbeitsgemeinschaft „Wohnen und Mieten“ der LINKEN von Berlin-Mitte im Soldiner Kiez erfolgreich unterwegs, haben an rund 300 Haustüren geklingelt und mit sehr vielen Menschen Gespräche geführt. Auch unser Direktkandidat in Mitte für den Bundestag, Steve Rauhut, dessen Topthema ohnehin die Mieten sind, war aktiv... Weiterlesen


Neugestaltetes Weddinger Rathausumfeld zwischen Müllerstraße und Genter Straße übergeben

Mit zwei Jahren Verspätung wurde das neue Rathausumfeld zwischen Müllerstraße und Genter Straße Ende letzten Jahres eingeweiht   –   einschließlich einer Gedenkstele für die Widerstandskämpfer*innen Elise und Otto Hampel. Die Stele war im Juli 2018 aufgestellt worden. Eigentlich hatte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Jahre 2014... Weiterlesen

Irene Runge Stadtspaziergang


Zwischen Hochsommer und Hochwinter

Wie lange dauert es noch mit dem Tacheles-Quartier?

Stört mich das Alter, stört mich das Wetter? Das hängt vom Kontext ab. Im Sommer ist’s subjektiv vergnüglicher, im winterlichen Niesel wirkt Berlins mittlere Mitte weitläufiger, grauer, dreckiger, lauter, provinzieller als gedacht. Bei Sonne lächeln Fußgänger, scheint’s mir bunter, aufgeräumter, sauberer, weltoffener, romantischer zu sein … In... Weiterlesen


Fußgänger wie ich

Manchmal verfinstert Einsicht die Welt. Das begabte Kind sagt in Woody Allens Frühfilm „Annie Hall“ („Der Stadtneurotiker“) zum Arzt, Lernen sei überflüssig, das Universum expandiere. Das Universum ist deine Sache nicht! schreit die Mutter. Brooklyn wird  nie expandieren. Wiedergesehen im „Arsenal“ am Potsdamer Platz. Brooklyn und Berlin sind seit... Weiterlesen