Handlungskonzept für Eichenprozessionsspinner!
Vor einem Jahr wurde in der BVV unser Antrag beschlossen, Warnschilder an vom Eichenprozessionsspinner betroffenen Orten anzubringen. Die aktuelle Situation zeigt aber, dass Warnschilder allein nicht mehr ausreichen. In Berlin kommt es immer wieder zu Sperrungen von Parks, Spielplätzen und anderen öffentlichen Grünflächen.
Zuletzt mussten auch in Mitte Sportanlagen gesperrt werden.
Die Belastung durch den EPS nimmt gleichzeitig zu und kann sich durch wärmere und trockenere Witterungsbedingungen infolge des Klimawandels weiter verstärken. Deshalb braucht es ein frühzeitiges und langfristiges Vorgehen, statt jedes Jahr nur auf akute Befälle zu reagieren.
In unserem neuen Antrag fordern wir:
→ ein bezirkliches Handlungskonzept für den langfristigen Umgang mit dem EPS
→ klare Zuständigkeiten und frühzeitige Kontrollen
→ ein berlinweit abgestimmtes Vorgehen
Ziel muss sein, öffentliche Grünflächen so weit wie möglich offen und sicher zu halten und den Umgang mit dem EPS als Teil der Klimaanpassung mitzudenken.

