Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Happy Birthday – 25 Jahre Freizeit- und Begegnungsstätte Spandauer Straße

Kennt ihr die Spandauer Straße 2? Das ist so ein großes, in den 70-ern gebautes Wohnhaus zwischen Neptunbrunnen und Hackeschem Markt. Dort befindet sich seit 25 Jahren eine Freizeit- und Begegnungsstätte, die von den Bewohner*innen des Hauses und der Umgebung ehrenamtlich betrieben wird. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte hatte damals die früher als Keller genutzten Räume auf dem „Zwischendeck“ des Hauses ausgebaut - Toilette, Garderobe, kleines Büro und großer Aufenthaltsraum. Das Bezirksamt mietete diese Räume, stattete sie aus und übergab sie einer Gruppe engagierter Menschen, die meisten davon Hausbewohner*innen. Sie wollten den Ort als Treffpunkt für sich und die Anwohner*innen der Umgebung nutzen. Es wurden ein Programm entwickelt und Angebote geschaffen. Die jeden Dienstag und Freitag stattfindenden Skat- und Canasta-Runden gab es damals schon, anderes wechselte im Laufe der Jahre. Neues kam hinzu – Sportangebote, Bastelnachmittage, die nach der sinnlosen Schließung der Begegnungsstätte „Spittelkolonnaden“ in der Leipziger Straße ohne Räume verbliebenen Tanzveranstaltungen mit Livemusik finden jetzt in der Spandauer Straße statt. Aber auch Veranstaltungen von Vereinen, wie der Volkssolidarität finden in der Begegnungsstätte statt. Zirka 100 Personen nutzen wöchentlich diesen Ort. Vor einigen Jahren wurde auch diese Einrichtung vom Bezirk in Frage gestellt. Die Nutzer*innen wehrten sich, demonstrierten in der Bezirksverordnetenversammlung, organisierten Unterstützung. Die drohende Schießung wurde verhindert. Dass es solch eine ehrenamtlich betriebene Einrichtung gibt, ist nicht selbstverständlich. Da gab und gibt es ein Team, das sich regelmäßig trifft und die Monatspläne erstellt, das alles organisiert, koordiniert, einkauft, abrechnet und vor allem ganz viel Freizeit investiert. Diese Gruppe veränderte sich im Laufe der Jahre. Einige gingen, andere kamen hinzu. Dina Lask war von Anfang an dabei. Sie ist die letzte der damaligen Gründer*innen, die heute noch dabei ist – 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit. Dafür ganz, ganz herzlichen Dank an Dina und natürlich auch an alle anderen! Und ihr? Schaut doch mal vorbei, wenn ihr in der Nähe seid.

T.U.